Veranstaltungsreihe : Was wollen wir essen, trinken und atmen?! „Ein Dialog zwischen Bauern und Verbrauchern und der Politik-lösungsorientiert

Freitag , den 27. September 2019  18 – 22 Uhr

Freitag, den  18. Oktober 2019       18 – 22 Uhr

Freitag, den  22. November 2019   18 – 22 Uhr

Freitag,      Anfang Februar 2020    18 – 22 Uhr

Info unter  schuebel.monika@gmail.com oder 04642 – 965 668 

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Über eine Spende freuen wir uns.

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Alle Veranstaltungen finden auf eigene Gefahr statt.

 

Die erste Veranstaltung wird am Freitag, den 27.September 2019 von 18 – 22 Uhr im Bürgerhaus Süderbrarup stattfinden.

Die erste Veranstaltung soll die  IST-Situation deutlich machen wie:

  • Umweltbelastung durch die von der EU zugelassenen Pestizide
  • Auswirkungen bei Böden und Klima weltweit
  • Auswirkungen auf unser Trinkwasser und die Atemluft zusätzlich durch die Belastung durch Massentierhaltungen
  • gesundheitliche Auswirkungen auf Mensch, Tier, Pflanze, Flora und Fauna
  • Zunahme von Erkrankungen, welche, seit wann regional unterschiedliches Auftreten
  • Welche Veränderungsmöglichkeiten haben wir als Verbraucher?

Der Film: „Tote Tiere – Kranke Menschen“ (ARTE)
Wir haben uns entschlossen den Film in der Veranstaltung aus Zeitgründen nicht zu zeigen. Man kann ihn aber auf unserer Webseite in der Linksammlung finden.https://www.youtube.com/watch?v=PD8InR8lmMk

Eingeladene Gäste sind:

Herr Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl Leiter des  Institutes für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutzes an der Technischen Universität Hamburg, wo er zu Wasser, Humusaufbau und ländlicher Entwicklung forscht und lehrt. Aus seinen Forschungen entstand eine sehr lebendige Zukunftsversion „Das Neue Dorf“- Vielfalt leben, lokal produzieren, mit Natur und Nachbarn kooperieren. Er hat einen sehr bedenklichen Blick auf die aktuelle Entwicklung der digitalen Agrarchemie und deren Folgen für Mensch, Tier, Flora und Fauna. Er möchte uns auch Lösungsmöglichkeiten mit seiner Zukunftsversion präsentieren

Dr. rer.nat. Hermann Kruse Umwelttoxikologe, Gutachter an der Christian-Albrecht Universität Kiel ist ein scharfer Kritiker des Pestizides Glyphosat und weiterer über 100 hochgiftiger Substanzen, die vom Bundesamt für Risikobewertung zugelassen wurden. Ebenso hat er Untersuchungen gemacht zur Schadstoffbelastung in Lebensmitteln. Das toxikologische Institut in Kiel ist für unseren Verbraucherschutz notwendig. Zur Zeit spricht man seitens der Landesregierung davon, dass es in drei Jahren geschlossen werden soll. Das wäre für uns als Verbraucher sozusagen ein Schlag ins Gesicht, den wir nicht hinnehmen dürfen.

Die Naturfreunde http://www.naturfreunde-sh.de/ die bereits im Februar 2019 im Wissenschaftspark Kiel eine sehr qualifizierte Veranstaltung zu den Pestiziden, unserer Ernährung und Krankheitsfolgen gemacht haben, werden uns eine Wanderausstellung zu der brisanten Thematik zur Verfügung stellen.

Anschließend Podiumsdiskussion, bzw. Dialog  mit Bürgern und eingeladenen Politikern und Verbänden

Bernd Voss Landtagsabgeordneter der Grünen und im Vorstand des alternativen Bauernverbandes

Johannes Callsen Landtagsabgeordneter der CDU

Frau Dr. Ina Walenda Agraringenieurin, Landesgeschäftsführerin der Naturfreunde e.V., Sprecherin der Umweltverbände in Schleswig-Holstein im Eler Begleitausschuss

 

Wir wollen uns mit möglichen ökologischen Lösungen beschäftigen wie Agroforst und Permakultur sowie einer Möglichkeit kontaminierte landwirtschaftliche Böden wieder zu gesunden durch Humusbildung.

wir möchten zu einer zweiten Veranstaltung einladen.

Termin:          Freitag, den 18. Oktober 2019 von 18.00 – 22.00 h
Ort:                 Bürgerhaus Süderbrarup, Kappelner Straße 27

Motto der Veranstaltungsreihe:
Unsere Gesundheit steht auf dem Spiel

Um dem zu begegnen bedarf es eines produktiven Dialogs zwischen Bauern, den Verbrauchern und der Politik.
In der Auseinandersetzung geht es nicht nur darum, Probleme aufzuzeigen,
sondern um Problemlösungen. Unterstützt wird das Ganze von der „Bingo Stiftung“.

Probleme: Durch Dürren, die im Klimawandel zunehmen, sinken die Grundwasserspiegel und Ackerkulturen vertrocknen. Landwirtschaften zerbrechen am „Wachstumszwang“. Zerstörte Böden, ausgeräumte Landschaften, Schuldenberge und kaputte Dorfstrukturen sind dessen Erbe. (Zitat Philipp Gerhardt)

Die Beantwortung folgender Fragen steht auf der Tagesordnung:

  • Ist die „globale Agrarchemie“ tatsächlich eine Lösung des Welthungerproblems?
  • Ist die „Humusschicht“ eine wichtige Voraussetzung für eine intakte Umwelt?
  • Welche Erkrankungen sind heutzutage umweltbedingt?
  • Wie kann man die kontaminierten, und somit auf Langzeit geschädigten, landwirtschaftlichen Böden entgiften? Basis: die Studie PAN / Stuttgart;
  • Sind ökologische (einhergehend mit sozialen) Lösungen der Weg in die „Regionale Landwirtschaft“?
  • Kann das „Bauernsterben“ durch „Zurück in die Regionalität“ gestoppt werden?
  • Ist eine Synthese zwischen „Ökologisch und Digital“ d i e Lösung?
  • Welche Auswirkungen hätte diese angestrebte Synthese auf das Miteinander in den Dörfern?

Referenten:

  • Forstwirt Philipp Gerhardt
    Studium der Forstwissenschaften. Planer von regenerativen Versorgungssystemen (Waldgärten, Parklandschaften, etc.)
    Website:
    www.baumfeldwirtschaft.de

Er argumentiert zu folgenden Themen:

  • Humusaufbau als wichtige landwirtschaftliche Produktionsgrundlage.
  • Arbeits- und Ressourceneinsatz, Stabilität und Flexibilität in einer „gesunden Landwirtschaft“
  • Rentable Nahrungsmittelproduktion dank höherer Flächenerträge
  • Die Landschaft – ein vielfältiger Lebensraum (speziell hierzu: Ernährungs- und Fortpflanzung der Wildtiere)
  • Voraussetzungen für eine nachhaltige Bodennutzung. Aspekte gesunder, reichhaltiger Nahrung
  • Sparsame, „Artgerechte Tierhaltung“
  • Optimierungsvorschläge für LandnutzerInnen.
  • Intelligente Lösungen für Kompostierungs- und Sanitationssysteme

 

Dipl. Ingenieurin Monika Junius / PLOCHER GmbH Examinierte Krankenschwester, Agrarstudium an der FH in Nürtingen, Grundwasserschutzberaterin am Landwirtschaftsamt in Nürtingen,
Geschäftsführerin der Firma PLOCHER GmbH integral-technik

Ihre Themen:

  • Kontaminierte Böden und Entgiftung.
  • Erfahrungen der letzten dreißig Jahre im Bestreben eine „gesunde Landwirtschaft“ herzustellen.

Michel von Amsterdam Coach und Trainer für soziale Permakultur wird uns in die Technik des Dialogs begleiten

Anschließend Dialog  mit Bürgern und eingeladenen Politikern

 

Kontakt:über: www.agora-vitae.de;

oder: Monika Dia-Schübel / Vorstand
Tel.: 04642 – 965 668
Email: schuebel.monika@gmail.com

Die dritte Veranstaltung wird am Freitag, den 22. November von 18 – 22 Uhr stattfinden im Bürgerhaus Süderbrarup Kappelnerstr. 27

Die Regionalwert Aktiengesellschaft durch den Vorstand Malte Bombien stellt sich vor  und die Möglichkeit einer bürgerlichen Beteiligung um Biobauern und Existenzgründern Kredite gewähren zu können. Damit sollen regionale Lösungen finanziert werden um den Verbrauchern ökologische Produkte zu erschwinglichen Preisen ermöglichen zu können.

Zum Podiumsgespräch sind eingeladen Vertreter und Aktivisten der solidarischen Landwirtschaft, Einkaufskooperativen, Umstellungshöfe und Jo´s Bioladen, einem bereits bestehendem Interneteinkaufssystem von regionalen Bioprodukten für dörfliche Kooperativen oder auch Stadtteilprojekten

In der vierten Veranstaltungen werden wir uns mit Finanzierungsmöglichkeiten beschäftigen wie Genossenschaften und Stiftungen, der Gemeinwohlökonomie und Alternativen im Steuersystem. Außerdem wollen wir uns bereits bestehende Projekte anschauen. Die Veranstaltung wird voraussichtlich im Februar 2019 stattfinden. Datum und Ort werden noch bekannt gegeben.

Interessenten am Thema und unserer Vereinsarbeit, die sich gerne mit Inhalten und Themen einbringen möchten, sind gerne willkommen. Einfach anrufen oder eine e-mail senden